HECTOR HÄCKEL



Ich sehe mich nicht als Künstler, sondern als freier Mensch. Meine Arbeiten erzählen keine emotionale Geschichte meiner Selbst. Sie sind einfach da, nachdem ich sie erschaffen habe. Niemand würde sie vermissen. Ich bin mir meiner Bedeutungslosigkeit bewusst. Dementsprechend versuche ich gar nicht erst meiner Existenz eine größere Bedeutung beizumessen als die, die sie hat.
Es ist nicht die Suche nach Ruhm oder Anerkennung. Ich interessiere mich nicht für Geld oder Preise. Im Grunde hasse ich die Oberflächlichkeit der Kunst. Den Wert, den sie darstellt, den Tiefgang der ihr von unbeteiligten zugerechnet wird. Ich glaube, da ist in Wirklichkeit nichts, außer der physischen Ablagerung des Zufalls. Dennoch mache ich weiter und höre nicht auf, bis ich das gefunden habe, wonach ich suche.

Ich infiziere Dias mit Bakterien und warte ab. Der Prozess ist langwierig. Das Ergebnis unstetig. Teilweise beeinflussbar.
Die Miniaturwelt, die auf der Oberfläche des Dias entsteht ist ein Mikrokosmos, der solange wächst, bis ich den Kulturen die Lebensgrundlage entziehe. Das Dia hat sich bis dahin stark verändert.
Unter dem Mikroskop entdecke ich skurrile Formationen und Farbspiele. Das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Effekte ergibt ein Kunstwerk, dass detaillierter nicht sein könnte. Durch den anschließenden Digitalisierungsprozess ist es möglich ein Dia, nahezu verlustfrei zu vergrößern. Steht man dicht davor, wirkt es fast lebendig. Berührungen bergen das Risiko vom mutierten Bakterien infiziert zu werden und sich ähnlich wie die Bilder slbst zu entwickeln.

 

VITA


• Geboren [*1982]
• Ausbildung zum Kunstschmied in Weimar
• Studium Film & VFX in Leipzig
• Studium A. I. in Weingarten
• Freier Künstler und Visionär


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